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RATGEBER

Vorbereitung

Bewerbungsphasen

Der Vorbereitung wird häufig unterschätzt.

 Aussichtsreiche Bewerbungen und die Erfüllung von persönlichen Wünschen ohne eine entsprechende Vorbereitung können lediglich wie ein Lottotreffer gelingen.

 
Auch hier verweisen wir auf unsere kostengünstigen Coaching Angebote, die auch diese Phase mit einschließen. 



ADB Personalberatung
Paulstr. 34
10557 Berlin
Tel.: (030) 39 10 39 25
Fax: (030) 34 90 14 52

Vorbereitung der Bewerbungsphase
Bewerbungsphasen Teil 2


weitere Vorüberlegungen

Neben dem Timing gibt es jedoch eine ganze Reihe von weiteren Dingen, die zu Beginn der Bewerbungsphase durchdacht werden sollten.

So sollte man sich zum Abschluss einer wichtigen Etappe (z.B. Studium) noch einmal genau überlegen, wo soll der nächste Arbeitsplatz liegen, was möchte ich inhaltlich machen, sowohl fachlich als auch in Bezug auf nichtfachliche Anforderungen, wie der Übernahme von Führungsverantwortung, Zusammenarbeit im Team etc.

Nachfolgende Fragen sollten Sie für sich selbst beantworten:

  Check up der langfristigen Berufsvorstellungen
  Check up / Auswahl der geeigneten Berufsfelder

Sofern Sie nicht durch Ihren fachlichen Lebenslauf bzw. in der Endphase der Ausbildungsetappe des Studiums bereits genaue Vorstellungen entwickelt haben, sollten sie sich ruhig auf dem Arbeitsmarkt (respektive über das Internet) umschauen.
Eine sehr gute Hilfe ist das jährlich aktualisierte Buch über den Berufsstart "Berufsstart Management- Nachwuchs" bzw. "Berufstart Ingenieure" (und Naturwissenschaftler) und "Berufsstart Informatik" aus dem Verlagshaus Staufenbiel, Köln. 

(Kosten um die 14-17 €)

"Durchdenken" soll kein bloßes Wunschdenken sein, sondern es muss natürlich auch immer wieder nachgehakt werden "Habe ich für dieses Berufsfeld gute Trümpfe bei der Bewerbung?" 

Das heißt, eine ZIEL-IST Analyse der eigenen Fähigkeiten sollte eine wichtige Basis für die Bewerbungsbemühungen sein, damit Sie sich auch nur dort engagieren, wo Ihre individuellen Chancen groß genug sind, auch eine Stelle zu bekommen.

(Ein Maschinenbauer mit einem größerem Chemielabor im Keller seiner Eltern ist für den Arbeitsmarkt eben kein Chemiker, sondern nur Maschinenbauer, egal wie stark das persönliche Hobby ausgeprägt ist (Ausnahmen bestätigen diese Regel).)


  Auswahl der großen Arbeitswege  
(Privatwirtschaft, öffentlicher Dienst, Selbständigkeit)


Gerade diese Frage sollte jedoch gut überlegt sein. Ein längere Phase im öffentlichen Dienst birgt stets die Gefahr, von der Privatindustrie als Beamte oder Beamter angesehen zu werden (egal ob man diesen Status inne hatte) mit den dazugehörigen Klischees. Die Vorbereitung auf eine spätere Selbständigkeit bietet in der Regel bei kleineren privaten Firmen gute Chancen.

  Ausnutzen von Firmenpräferenzen

Die Praktikumfirma hat Sie bereits kennen gelernt (wir hoffen in sehr positiven Sinne), so dass das Risiko einer Fehlbesetzung deutlich kleiner ist als bei einer für die Firma völlig unbekannten Person, die sich bewirbt.

  Wahl der Anfangpositionen

Diese Frage ist sehr stark vom bisherigen Lebenslauf abhängig. Trauen Sie es sich zu (und traut man es Ihnen auch von dritter Seite zu), können Sie sicher auch größere (Personal-/Technik-) Verantwortung übernehmen. Bei Hochschulabsolventen ist dies selten der Fall. Häufiger ist hier ein umgekehrtes Vorzeichen die Praxis. So können Trainingsprogramme (zumeist von großen Firmen) den Praxiseinstieg deutlich erleichtern. Diese Trainingsprogramme haben eine Dauer von ca. 3-18 Monaten und können vielseitig gestaltet werden. 

Zu den häufigsten gehören Programme mit dem Durchlauf durch 4-5 Abteilungen, zumeist auch durch verschiedene Betriebsbereiche. Da diese Trainingsprogramme unter den Hochschulabsolvent/Innen sehr beliebt sind, müssen die Bewerbungsunterlagen eine hohe Qualität aufweisen.

  Wahl der Firmengröße (Klein-, Mittel- oder Großunternehmen)

Hier spielen einige bereits oben genannten Gründe (Vorbereitung auf eine Selbständigkeit, Anstreben eines Traineeprogramms etc.) logischerweise hinein. Aber auch andere Dinge sollten bei dieser Entscheidung beachtet werden. So bieten zumeist nur größere Firmen Auslandsaufenthalte, Promotionsmöglichkeiten, höchste Aufstiegschancen, Forschungs- und Entwicklungsabteilungen etc. Kleinere Firmen haben jedoch interessante Perspektiven, wie schnelle Übernahme von Verantwortung für Personen und Technik, mitunter sehr attraktive Vergütungen im mittleren Management, sowie zahlreichere und flexible Arbeitsmöglichkeiten, um nur einige zu nennen.
Nachteil bei kleineren Firmen ist der doch deutlich schwierigere Wechsel zu Großfirmen (zu hohe vergleichbare Führungsverantwortung (was soll ein Geschäftsführer bei Hoechst anfangen?) und das damit zu erwartende Problem der Ein- und/oder Unterordnung; unter der Annahme, dass kleinere Firmen unmodernes Equipment und Management verwenden).


  Mobilität  und  Gehaltserwartungen

Leider gibt es derzeit hier keine größeren Verhandlungsspielräume, zumindest für Hochschulabsolventen sollte dieser Punkt an letzter Stelle eingeordnet werden. Eine fachlich interessante Stelle, die mit Erfolg ausgefüllt wird, ist deutlich mehr wert. Zu diesem Erfolg kommt über kurz oder lang auch das dazu passende Gehalt.








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