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Die Zeugnisse


Die Zeugnisse illustrieren Ihre Aussagen aus dem Anschreiben und dem Lebenslauf.
 Personalverant- wortliche schauen sich gern Arbeitszeugnisse an, obwohl die deutsche Rechtssprechung hier aussagekräftige Zeugnisse leider verhindert.

Sollten Sie einmal Einfluss auf die Erstellung Ihres Zeugnisses nehmen dürfen, können wir Sie dabei unterstützen.

Auch im Rahmen unserer Bewerbungs- optimierungen gehen wir auf die Qualität von Zeugnissen ein und weisen Sie auf schwierige Passagen hin.



ADB Personalberatung
Paulstr. 34
10557 Berlin
Tel.: (030) 39 10 39 25
Fax: (030) 34 90 14 52


Die Zeugnisse - die Anlagen Teil 2



Habe ich ein Anrecht auf ein Arbeitszeugnis ?

Diese Frage kann ganz klar mit
JA beantwortet werden. Jeder Arbeitgeber dürfte zudem wissen, wie wichtig ein Arbeitszeugnis für den berufliche Werdegang ist.

Allgemeiner Anspruch begründet sich aus § 630 BGB, das bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses auf Verlangen des Arbeitsnehmers ein Arbeitszeugnis vorsieht.

weitere Rechtsquellen
  § 73 HGB für kfm. Angestellte
  § 113 GewO für gewerbliche Arbeitnehmer
  § 8 BBiG für Auszubildende
  Art 3 Handelsvertretergesetz für Handelsvertreter, freie Mitarbeiter

Aber auch Leitende Angestellte, mithelfende Familienangehörige, Volontäre, Trainees, Werkstudenten, Praktikanten haben ein Anspruch auf ein Arbeitszeugnis.

Wann habe ich Anspruch ? // Das Zwischenzeugnis

Laut Gesetz haben Sie den Anspruch bei Beendigung des Arbeitsvertrages, die Rechtsprechung hat dies jedoch präzisiert und gibt dem Arbeitnehmer bereits bei Kündigung eine Zeugnisanspruch.
Neben dem Abschlusszeugnis gibt es noch die Kategorie Zwischenzeugnisse

Anlässe können sein: Abteilungswechsel
höhere Aufgaben

Projektabschluss
offizielle Wechselabsicht

Vorgesetztenwechsel
drohende Veräußerung / Konkurs der Firma


Manche Tarifverträge sehen auch die
Möglichkeit auf Wunsch vor. 

Zudem beurteilen viele Unternehmen (Leistungsbeurteilungen auch als Führungsinstrument) ihre Mitarbeiter periodisch z.B. alle 2 Jahre.


Wie sieht denn nun ein Arbeitszeugnis aus ?

Es gibt zwei Arten von Arbeitszeugnissen.

Das
einfache Zeugnis (Arbeitsbescheinigung) bestätigt die Vertragsdaten und persönliche Daten. Tätigkeitsinhalte und Funktionen werden kurz umschrieben.

Auf Wunsch des Arbeitnehmers wird ein
qualifiziertes Zeugnis erstellt. Neben dem Inhalt des einfachen Zeugnisses kommt im wesentlichen eine entscheidende Komponente hinzu - die Beurteilung / Bewertung der Leistungen und des Verhaltens. Zudem wird häufig auch der Grund des Ausscheidens genannt.

Dies geschieht aus subjektiver Sicht des Beurteilenden und ist häufig Anlass für Auseinandersetzungen.

Die Crux der qualifizierten Arbeitszeugnisse

Hier stoßen verschiedene Interessen frontal aufeinander.

Der Arbeitnehmer möchte stets ein (sehr) gutes Zeugnis.
Der Arbeitgeber steht dagegen im Konfliktfeld zwischen dem "Wahrheitsgrundsatz" (bis hin zu Schadensersatzansprüchen von nachfolgenden Arbeitgebern bei Fehleinstellungen wegen beschönigten Arbeitszeugnissen) und dem vom Gesetzgeber verordneten "Wohlwollen" bei der Beurteilung, die die Karriere des Arbeitnehmers nicht behindern sollte.

Folgende Leistungen und Verhaltensschwerpunkte können beurteilt werden:
Fachwissen
Arbeitsergebnisse
Allgemeinverhalten
Arbeits-Motivation
Teamarbeit
Sozialverhalten (Vorgesetzte, Kollegen, Unterstellte)
Führungsverhalten

Allein das Fehlen von erwarteten Aussagen kann eine schlechte Bewertung ausmachen.


Arbeitszeugnisse - die Geheimsprache ??
Hier gibt es umfangreiche Infos.





Gerade Hochschulabsolventen und -absolventinnen haben unserer Erfahrung nach häufig das Problem eines fehlenden Zeugnisses.



Informieren Sie sich, wie Arbeitszeugnisse zu schreiben sind, schreiben Sie sich ein angemessenes (gutes) Zeugnis vor und bitten Sie die Firma (auch Jahre später noch - am besten mit Ihrem Entwurf und einem Päckchen Kaffee), das Zeugnis noch nachträglich zu erstellen. 

Laut BGB haben Sie ein Anspruch auf ein Arbeitszeugnis bei Beendigung des Dienst (Arbeits)verhältnisses. §  630 BGB

Haben Sie alle Unterlagen beisammen, sollte eine sinnvolle (zielorientierte) Auswahl für den potentiellen Arbeitgeber zusammengestellt werden.



Nicht notwendig - wirklich nicht - aber doch sehr schön und auch beeindruckend sind Farbkopien des/der wichtigsten Arbeitszeugnisse, gerade bei interessanten/bekannten Firmenlogos.



Vielleicht möchten Sie ja auch Ihre Rechte näher kennen lernen, hier 
eine Sammlung von Gesetzen zur Arbeit.










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